Ariel Magnus
 

Ariel Magnus wurde 1975 in Buenos Aires geboren. Von 1999 bis 2005 lebte er in Deutschland, zunächst in Heidelberg, dann in Berlin. Dort studierte er mit einem Stipendium der Friedrich Ebert Stiftung Romanistik und Philosophie und arbeitete parallel am Lehrstuhl für Hispanische Literatur der Humboldt Universität. Er schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika und für SPIEGEL ONLINE und die taz in Berlin. Er hat bislang neun Bücher veröffentlicht. 2007 wurde er für seinen Roman »Ein Chinese auf dem Fahrrad« mit dem internationalen Literaturpreis Premio La Otra Orilla ausgezeichnet. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt; 2010 erschien es auf Deutsch bei Kiepenheuer & Witsch. In deutscher Übersetzung folgten das Porträt seiner Großmutter (»Zwei lange Unterhosen der Marke Hering«, Kiepenheuer & Witsch, 2012) und der Roman »Die Schachspieler von Buenos Aires« (Kiepenheuer & Witsch, 2018).