Kholoud Charaf
Kholoud Charaf, geboren 1981 im Süden Syriens (Druzen) ist eine Dichterin, Romanautorin und Menschenrechtsaktivistin, die seit 2018 im Exil lebt. Sie studierte Medientechnologie und Arabische Literatur an der Universität Damaskus. Charaf wurde mit mehreren internationalen Stipendien als Gastautorin ausgezeichnet, darunter Residenzen in Polen, Lettland, Schweden, Deutschland und Österreich. Ihre Gedichte wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. 2019 wurde sie mit dem renommierten Ibn Battuta Preis für Reiseliteratur vom Arabischen Zentrum für Geographische Literatur (Abu Dhabi) ausgezeichnet. Ihr neuester Roman, Diaries I Have Nothing to Do with, wurde für den Arabic Booker Prize 2024 nominiert.